Wir werden versuchen, hier einen chronologischen Abriss der Stationen A.W. Amos zu veröffentlichen. Leider sind nicht viele Originaldokumente im Laufe der Jahrhunderte erhalten geblieben, so dass sich einige Daten nur fragmenthaft rekonstruieren liessen.
Auch die Geschichtsschreibung widerspricht sich bei den Eckdaten seiner Biographie.
„Antonius Gvilielmus Amo Afer ab Aximo in Guinea“ bekannter als
„Anton Wilhelm Amo“
1703
- Geburt im heutigen Ghana
1707
- Ziehväter: August Wilhelm und Ludwig Rudolf, Herzöge und Fürsten von
Braunschweig-Wolfenbüttel
- Taufe „Anton Wilhelm Amos“ in der Schloßkapelle Salzthal, Wolfenbüttel
1727
- Beginn des Philosophie und Jura Studiums in Halle/Saale
1729
- Referat über seine Disputation „De iure Maurorum in Europa“ („Die Rechtsstellung der Mohren in Europa“)
1730
- Magister der Philosophie und der Freien Künste
1734
- Philosophie Dissertation in Wittenberg über „De humanae mentis apatheia“ („Das Leib-Seele Problem“)
1736
- Zulassung als Dozent für Philosophie an der Universität Halle/Saale
1739
- Zulassung als Dozent an der Universität Jena
1747
- der ihm immer mehr begegnende Rassismus veranlasst ihn zur Rückkehr nach Axim/Ghana
1752
- ein Schiffsarzt trifft Amo bei Axim/Ghana
Das Todesjahr Amos ist leider nicht bekannt.
Das Treffen zwischen Amo und dem Schiffsarzt Gallandat ist der letzte belegte Augenzeugenbericht.
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